In dieser Serie will ich den Prozess begleiten, der in 1-2 Jahren hoffentlich mit einem elektrischen Passat von 1985 mit Straรenzulassung endet. In diesem Beitrag: Wo kann man in einem alten Verbrenner eine Batterie fรผr Elektroantrieb unterbringen?
Dazu habe ich fรผr meinen speziellen Fall zwei Grundsรคtze aufgestellt:
1.) Der รคuรerst praktische Laderaum mit eben umklappbarer Rรผcksitzbank muss erhalten bleiben
2.) Die Gewichtsverteilung soll hinsichtlich der Fahrdynamik optimiert sein, also mรถglichst niedrig und mรถglichst zentraler Schwerpunkt
Ein einziges zentrales Unterflur-Batteriepaket ist leider nicht mรถglich, denn der Fuรraum aller Passagiere stellt bereits den jeweils niedrigsten Punkt der Bodenplatte dar.

Logischster Bauraum ist statt des Benzintanks: direkt auf Hรถhe der Hinterachse: Platz fรผr 20,5 kWh Batteriekapazitรคt.
Als nรคchstes: Bauraum unterhalb der Rรผcksitzbank: hier ist Bauhรถhe begrenzt, es ist Platz fรผr 17 kWh (ca. 105kg)
Nun wรผrde sich ๐ต๐ฉ๐ฆ๐ฐ๐ณ๐ฆ๐ต๐ช๐ด๐ค๐ฉ als nรคchstes der Bauraum unter dem Kofferraum anbieten. ๐จ๐๐๐ es ergeben sich nun schon etwa 130kg Mehrgewicht im Heck. ๐จ๐๐๐ wรผrde ich die restlichen 20,5 kWh vorne im Motorraum mรถglichst weit hinten und niedrig platzieren.
Somit ergibt sich in Summe grob: vorne +80kg, vergleichbar mit dem Mehrgewicht beim Modell mit 5-Zylinder Motor und Vollausstattung, aber die Masse ist zentraler und niedriger platziert.
Hinten etwa +130kg in einer Verteilung, wie sie beim Modell mit Allradantrieb aufgrund des Hinterachsdifferentials nicht unรผblich ist. Das Gesamtgewicht ist damit auf jeden Fall gleichmรครig und niedrig verteilt und รผbersteigt nicht die ursprรผngliche Auslegungsmassen der Karrosserie.