In dieser Serie, will ich den Prozess begleiten, der in 1-2 Jahren hoffentlich mit einem elektrischen Passat von 1985 mit Straรenzulassung endet. ๐๐ง ๐๐ข๐๐ฌ๐๐ฆ ๐๐๐ข๐ญ๐ซ๐๐ : ๐ฐ๐จ ๐รค๐ง๐ ๐ญ ๐ฆ๐๐ง ๐๐ข๐ ๐๐ง๐ญ๐ฅ๐ข๐๐ก ๐ฆ๐ข๐ญ ๐๐๐ซ ๐๐ฅ๐๐ง๐ฎ๐ง๐ ๐๐ง?
Die grรถรte Herausforderung ist der Bauraum und die Gewichtsverteilung der Batterien. Also muss man sich zuerst die Frage stellen: welche Zellchemie, Dauerleistung und Reichweite ist notwendig? ๐ค
Beginnen wir bei der Dauerleistung: Der aktuelle 1,6l Benzinmotor hat 51 kW (70 PS). Tatsรคchlich braucht man aus meiner Erfahrung etwa 90% davon als Dauerleistung im Hรคngerbetrieb. โฝ
Fรผr den Benziner kein Problem. Bei einem Elektromotor benรถtigt man jedoch etwa 100 kW Spitzenleistung und Wasserkรผhlung um 45kW Dauerleistung zu erreichen โ mehr zum Motor im nรคchsten Teil! โก
Als Zellchemie und Zell-Form wรผrde ich gerne auf prismatische LiFePo Zellen setzen: hohe Sicherheit, Formfaktor einfach in der Handhabung und ausreichende Leistungsdichte fรผr meine Zwecke. ๐
Konkret: Solche Zellen erlauben das 3-fache der Kapizitรคt als kurzzeitigen Entladestrom und 1-fache Kapazitรคt dauerhaft. Ich habe mich fรผr eine Zelle mit 177 Ah entschieden, also 177A dauerhaft und 531A kurzzeitig.
Gleichzeitig muss man das richtige Spannungs-Niveau erreichen: LiFePo Zellen haben jeweils 3,2V nominell. Mein Konzept ist in Summe: 102 Zellen in 51p2s Konfiguration. Ergibt 163,2V nominell, 354A dauerhaft = 57.7 kW dauerhaft aus dem Akku mรถglich sowie 57,8 kWh Kapazitรคt.